Hokuto Musou
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Ein wuchtiges 3D-Action-Beat-’em-up, das groß angelegte Schlachten mit der brachialen Kampfkunst seiner legendären Vorlage vereint. Es versteht sich als Spin-off der Shin Sangokumusō-Reihe (Dynasty Warriors) und basiert auf dem Kult-Manga Fist of the North Star.
Beschreibung
Hokuto Musou, hierzulande als Fist of the North Star: Ken’s Rage bekannt, führt den Spieler durch eine öde, postapokalyptische Einöde, in der allein körperliche Überlegenheit über das Überleben entscheidet. Die Erzählung gliedert sich in zwei Hauptmodi: Der Legenden-Modus rekonstruiert die Handlung der Manga-Vorlage originalgetreu, während der Protagonist auf der Suche nach seiner verschollenen Verlobten die Konfrontation mit seinen Brüdern um das Erbe ihres geheimen Kampfstils sucht. Der Traum-Modus hingegen entwirft eigene Szenarien, die alternative Perspektiven und politische Machtkämpfe der verschiedenen Fraktionen in der Ödnis beleuchten – eine Auseinandersetzung mit Pflicht, Verlust und dem verzweifelten Streben nach Ordnung in einer Welt ohne Gesetz. Das Spielprinzip basiert auf Third-Person-Kämpfen, in denen Massen von Gegnern durch charaktertypische Kampfstile niedergestreckt werden. Während sich die Hokuto-Schule auf das Treffen von Vitalpunkten spezialisiert, um innere Explosionen auszulösen, setzen Nanto-Kämpfer auf schnelle, schneidende Angriffe. Der strategische Einsatz einer Geistanzeige ermöglicht filmreife Finishing-Moves, die sogenannten Shin Denshou Ougi. Neben dem Kampf bietet die Umgebung Möglichkeiten, Hindernisse zu durchbrechen oder Strukturen zu erklimmen, um verborgene Objekte zu finden. Technische Kniffe wie das Just-Guard-Timing und die Fähigkeit, schwere Objekte wie Säulen oder Stahlträger als Waffen zu nutzen, verleihen dem Spiel Tiefe. Das Spiel, das eng mit seinem Nachfolger Shin Hokuto Musou verknüpft ist, wird aufgrund seiner wuchtigen, entschleunigten Animationen häufig mit der Dynasty-Warriors-Reihe verglichen. Zur Zeit der Veröffentlichung wurde besonders die atmosphärische Treue zur Vorlage und die Qualität der Charaktermodelle gelobt. Die im Vergleich zum Genre gemächlichere Geschwindigkeit spaltete zwar die Gemüter, doch die präzise Umsetzung der Vitalpunkt-Mechanik gilt bis heute als Paradebeispiel dafür, wie eine bekannte Spielformel an eine spezifische, düstere Ästhetik angepasst werden kann, um das verzweifelte Flair des Wastelands einzufangen.
Datenblatt
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