Tri-Star

Es ist davon auszugehen, dass es sich hierbei um die NTSC-Version handelt, jedoch ist eine abschließende technische Verifizierung noch ausstehend.

Beschreibung

Das unter dem Namen Tri-Star, gelegentlich auch als Super 8 vertriebene Gerät, fungiert im Wesentlichen als Famicom-Klon, der das Videosignal mittels Durchschleifung an das SNES beziehungsweise Super Famicom weitergibt. Es ermöglicht die Nutzung von Famicom- und NES-Modulen und unterstützt sowohl die 60-Pin- als auch die 72-Pin-Architektur. Funktional nimmt es die Rolle ein, die beim Sega Mega Drive durch den Sega Master System Converter besetzt wird. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass Segas Hardware den Zilog Z80-Prozessor des Master Systems nativ integrierte, während Nintendo auf eine solche hardwareseitige Abwärtskompatibilität verzichtete. Dieses Gerät beherbergt stattdessen ein NES-on-a-chip, welches die Architektur des Famicom imitiert. Auch wenn die Emulation nicht fehlerfrei ist, bot das System eine pragmatische Möglichkeit, klassische Famicom-Titel, die meist auf simpel gestaltete Grafik und ohne komplexe Erweiterungschips setzten, auf dem heimischen Fernseher zu spielen. Das Gehäuse verfügt über drei Steckplätze: Je einen für NES- und Famicom-Module, wobei eine mechanische Klappe die gleichzeitige Nutzung verhindert, sowie einen Durchschleif-Slot für Super Famicom- oder Super Nintendo-Spiele.

Datenblatt

Artikelname
  • Tri-Star
Artikelcode
  • F-012
Typ
Klasse
Verpackung
Dokumentation
Veröffentlichungsdatum
Hinzugefügt am
  • 15. Oktober 2002