RF Switch
Es gibt verschiedene RF-Switches für Sega-Konsolen. Dies ist eine der ältesten Ausführungen, die sich durch einen großen, manuellen Schiebeschalter auszeichnet.
Beschreibung
Der RF Switch war eine kompakte externe Einheit, die entwickelt wurde, um frühe Sega-Hardware mit Fernsehgeräten zu verbinden, die noch nicht über dedizierte AV-Eingänge verfügten. Seine Funktion bestand darin, das RF-Signal der Konsole aufzunehmen und in den Antenneneingang des Fernsehers einzuspeisen, während gleichzeitig ein Durchschleifbetrieb für das Antennensignal ermöglicht wurde. So konnten Nutzer bequem zwischen dem regulären Fernsehprogramm und der Konsole umschalten.
Die Einheit verfügte über einen einfachen Schiebeschalter zur Wahl zwischen TV- und Game-Modus sowie über ein kurzes Koaxialkabel für den Antennenanschluss. Dieses Setup war in den 1980er und frühen 1990er Jahren weit verbreitet, als Composite-Eingänge abseits von speziellen Monitoren eine Seltenheit darstellten und die RF-Modulation den Standard für die Bildausgabe auf Haushaltsfernsehern bildete. Das Innenleben war zweckmäßig konstruiert und hatte, abgesehen von den systemimmanenten Limitierungen des RF-Signals, keinen Einfluss auf die Bildqualität.
Bemerkenswert ist, dass Sega über mehrere Generationen hinweg denselben RF Switch beibehielt. Das Sega Master System wurde standardmäßig mit dem RF Switch (MK-3092) ausgeliefert, während ein optisch nahezu identisches Modell, der RF Switch (SS-55), ursprünglich für die SC-3000- und SG-1000-Familie vorgesehen war. Funktionell sind sie identisch und unterscheiden sich lediglich durch das Branding und die spezifische Systemverpackung.
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