Shooting Gallery
Ein früher Arcade-Shooter für die Lichtpistole, der den Fokus voll auf Reflexe und Präzision legt, ohne dabei auf eine erzählerische Ebene zu setzen.
Beschreibung
Shooting Gallery zählt zu den frühen Lichtpistolen-Spielen von Sega für das Mark III/Master System. Mit dem Light Phaser gilt es, bewegliche Ziele im Jahrmarkt-Stil zu treffen. Enten, Luftballons und weitere Objekte vor simplen Hintergründen bilden das Zielspektrum. Das Spielprinzip ist denkbar simpel: zielen, abdrücken, Treffer landen. Es ist schnell und erfordert ein gutes Auge. Da die Ziele mit zunehmendem Spielfortschritt schneller werden und sich die Muster komplexer gestalten, eignet sich der Titel ideal für kurze, intensive Sessions, um die eigene Präzision zu messen. Das Design ist vollständig auf einen Einzelspieler ausgelegt, der Punkte durch das Treffen mobiler Jahrmarkt-Ziele erzielt. Im Gegensatz zu späteren Vertretern des Genres bietet Shooting Gallery keine Option für zwei Spieler oder kompetitive Punktekämpfe.
Das Spiel war Segas direkte Antwort auf Nintendos Duck Hunt. Anstatt in freier Natur auf Entenjagd zu gehen, ballert man sich hier durch verschiedene Schießstände im Arcade-Format. Tiefgründigkeit oder eine narrativ getriebene Handlung sucht man vergebens, was jedoch dem direkten Charakter der damaligen Ära entspricht. Dennoch fungierte das Spiel als hervorragende Demonstration des Light Phaser und bot Besitzern eines Master Systems eine unterhaltsame Verwendungsmöglichkeit für das Peripheriegerät. Es ist ein charmantes Zeitzeugnis der Lichtpistolen-Technik der 80er-Jahre: schnörkellos, farbenfroh und konsequent auf Spielhallen-Nostalgie ausgerichtet.
Datenblatt
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