SCART RGB Cable

Ein universelles Videokabel zur Übertragung von RGB-Signalen und Stereo-Audio für mehrere Konsolengenerationen von Nintendo.

Beschreibung

Dieses SCART-RGB-Kabel steigert die Bildqualität einer Vielzahl von Nintendo-Konsolen, die über den sogenannten Multi-AV-Port verfügen – jene proprietäre Anschlussbuchse, die den Einsatz verschiedenster analoger Videosignale erlaubte. Erstmals eingeführt mit dem Super Nintendo Entertainment System und dem Super Famicom, markierte dieser Anschluss die Abkehr von der fehleranfälligen RF-Ausgabe und blieb bis zur Ära des GameCube fester Bestandteil der Hardware. Wichtiger Hinweis für Sammler: Nur die PAL-Modelle des GameCube sind in der Lage, ein natives RGB-Signal auszugeben.

Während die den Konsolen beiliegenden Standardkabel zumeist nur Composite-Signale (gelbes Video-Kabel sowie rote/weiße Audio-Stecker) lieferten, unterstützte Nintendo über den Multi-AV-Ausgang schon früh höherwertige Übertragungsstandards wie S-Video und RGB. Dieses Kabel nutzt den Multi-AV-Port als Quelle und führt das Signal über einen 21-poligen SCART-Stecker ab, der neben RGB auch Stereo-Audio überträgt. Der entscheidende Vorteil von RGB liegt in der getrennten Übertragung der Bildinformationen, was das gefürchtete Farbausbluten und das sogenannte Dot Crawl bei Composite-Verbindungen eliminiert. Das Ergebnis ist ein signifikant schärferes Bild, weshalb diese Verbindung unter Retro-Enthusiasten als Goldstandard gilt.

Der SCART-Standard war in Europa weit verbreitet und bot die Kapazität für Composite- sowie vollwertige RGB-Signale, was damals das Maximum an analoger Bildqualität bedeutete. In Japan fand sich mit dem JP21-Standard ein optisch nahezu identischer Stecker. Beide Formate unterstützen Composite, RGB, S-Video und YPbPr, doch Vorsicht: Die Pin-Belegung ist grundlegend verschieden. Nintendo vertrieb in Japan seinerzeit offizielle RGB-Kabel, die exklusiv auf den JP21-Standard setzten.

Datenblatt

Artikelname
  • SCART RGB Cable
Menge
  • 2
Typ
Klasse
Gebiet
Hinzugefügt am
  • 5. Februar 2002