Master System Power Base II
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Eine kostenoptimierte Neugestaltung des Master Systems: Die Power Base II reduziert die Hardware auf das Wesentliche, bewahrt aber die volle Kompatibilität zu Modulspielen. Enthält das vorinstallierte Alex Kidd in Miracle World.
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Beschreibung
Die Master System Power Base II stellt eine schlankere, kostenoptimierte Überarbeitung des ursprünglichen Modells dar. Durch eine vereinfachte Videoausgangsschaltung wurde nicht nur der Einzelhandelspreis gesenkt, sondern auch die Fertigung rationalisiert. Während die Kompatibilität zu Spielmodulen gewahrt blieb, fielen einige Anschlüsse früherer Revisionen weg. In den frühen 1990er Jahren behauptete sich dieses Modell in diversen Märkten als äußerst absatzstarkes Konsolensystem.
Um die Produktionskosten drastisch zu reduzieren, wurden der Kartenslot, die Reset-Taste sowie der AV-Ausgang gestrichen; übrig blieb lediglich eine RF-Ausgabe. In den meisten Regionen war ab Werk ein Titel vorinstalliert: zunächst Alex Kidd in Miracle World, später auch Sonic the Hedgehog. Diese starten automatisch, sofern kein Modul eingelegt ist. In meiner Sammlung befinden sich mehrere dieser Konsolen, die allesamt mit Alex Kidd ausgestattet sind.
Technisch ist die Konsole weitestgehend identisch mit ihrem Vorgänger. Sie setzt weiterhin auf den Zilog Z80-basierten Prozessor und den Sega VDP für die Grafikdarstellung, was die vertraute Auflösung von 256×192/224 Pixeln, eine Palette von 32 Farben und den SN76489 PSG-Soundchip aus dem ursprünglichen Master System beibehält. Das System nutzt 8 KB RAM sowie 16 KB VRAM und unterstützt ROM-Module mit einer Größe von bis zu 512 KB, wobei einige sogar Mapping-Verfahren über 1 MB hinaus erlauben. Das überarbeitete Gehäuse misst ca. 225 × 215 × 70 mm bei einem Gewicht von etwa 0,8 kg. Die Stromversorgung erfolgt über ein 9 V DC-Netzteil mit 500 mA, wobei beigelegte Netzteile zur Stabilität oft bis zu 1 A lieferten.
Die Power Base II erschien Anfang der 1990er Jahre offiziell in westlichen Märkten und wurde aufgrund anhaltender Nachfrage in Brasilien noch über Jahre weiterproduziert. Zeitgenössische Berichte hoben sie als preisgünstige Einstiegslösung hervor, gerade als die 16-Bit-Generation den Markt dominierte. Der Vertrieb erfolgte primär über große Einzelhandelsketten, was sie zum beliebten Geschenk machte. Rückblickend betrachtet war der Wegfall des Kartenslots verschmerzbar, doch der Verzicht auf den AV-Ausgang zugunsten des rein analogen RF-Signals macht dieses Gerät im Originalzustand aus heutiger Sicht faktisch unbrauchbar.
Datenblatt
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