Modem (RP336LD)
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Telephone Port
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Product Label
Eine Hardware-Komponente, die die Dreamcast über die Grenzen des lokalen Spiels hinaus in das Zeitalter der vernetzten Kommunikation führte und das Spielerlebnis fundamental erweiterte.
In Set Enthalten
Beschreibung
Das Modem (RP336LD) fungiert als das standardmäßige Einwahlmodem für die Sega Dreamcast. Mit einer Verbindung von 33,6 kbit/s über Telefonleitungen eröffnete es den Zugang zu Online-Mehrspielerpartien, herunterladbaren Inhalten und Segas proprietären Netzwerkdiensten. Das Modul lässt sich direkt in den Erweiterungsschacht der Konsole integrieren und unterstreicht den modularen Charakter der Hardware, die über das klassische lokale Spielprinzip hinauswies.
Es existieren verschiedene Ausführungen des Dreamcast-Modems; dieses spezifische Modell trägt die Bezeichnungen HKT-7140 sowie 670-14117A und wurde für den australischen Markt mit entsprechender lokaler Zertifizierung konzipiert. Ohne das Gehäuse zu öffnen, ist von einem Conexant RP336LD R6785-18 Chipsatz auszugehen, der den V.34-Standard (33,6 kbit/s) unterstützt.
Die Entscheidung Segas, diese Schnittstelle modular zu gestalten, zeugte von Weitsicht. Einerseits mussten unterschiedliche regionale Standards und verschiedene Drittanbieter-Chipsätze berücksichtigt werden, andererseits bot dies Raum für zukünftige Verbindungsoptionen, da sich in Japan bereits erste Anwendungen für ISDN und Kabelfernsehen abzeichneten. Auch wenn diese Technologien 1999 in Australien noch Nischen darstellten, ebnete dieses unscheinbare Hardware-Stück den Weg für die vernetzte Zukunft des Gamings. Indem die Internetkonnektivität von Haus aus integriert wurde, konnten Entwickler sie als Kernfunktion nutzen – ein Konzept, das der Konkurrenz seinerzeit um Jahre voraus war und in einer experimentellen Ära für zahlreiche Online-Portale und vernetzte Spielfunktionen sorgte.
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