Light Phaser
Ein pistolenförmiges, kabelgebundenes Peripheriegerät, das durch Lichtmessung Treffer in kompatiblen Shootern registriert und Point-and-Shoot-Gameplay durch einen ergonomischen Abzug ermöglicht. Das Gerät wird an den Controller-Port angeschlossen und nutzt zur Zielerfassung das Timing des CRT-Strahls.
Beschreibung
Der Light Phaser ist ein pistolenförmiges, kabelgebundenes Peripheriegerät, das durch die Erfassung von CRT-Abtastzeiten und der Bildschirmhelligkeit Treffer in kompatiblen Shootern registriert. Er wird direkt an einen Controller-Port angeschlossen und bietet einen ergonomischen Griff, einen großzügigen Abzug sowie eine simple Kalibrierung für die damals üblichen Röhrenfernseher. Die Konstruktion zielte auf Kosteneffizienz und Zuverlässigkeit ab, um die Mechanik klassischer Arcade-Shooter präzise in das heimische Wohnzimmer zu übertragen.
Etwa ein Dutzend Titel für das Master System unterstützten die Lichtpistole. Die meisten Spiele wurden exklusiv für dieses Zubehör entwickelt, wie beispielsweise Shooting Gallery, während Assault City in zwei separaten Versionen erschien – jeweils eine für das Standard-Gamepad und eine für den Light Phaser.
Der Light Phaser zählte zu den präsentesten Zubehörartikeln in Verkaufskatalogen und Kaufhausaktionen, da Lightgun-Titel eine breite Zielgruppe ansprachen und sich hervorragend für In-Store-Demonstrationen eigneten. Die überschaubare Auswahl an namhaften kompatiblen Spielen bremste jedoch langfristig den kommerziellen Schwung.
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