Fighters Destiny
ファイティングカップ-
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Ein 3D-Fighting-Game, das mit dem traditionellen Lebensbalken-System bricht und stattdessen auf eine punktbasierte Siegesmechanik setzt. Punkte werden durch präzise Würfe, Ring-Outs, Konter und Niederschläge verdient, was taktische Positionierung und eine durchdachte Ausführung der Manöver in den Vordergrund rückt. Einer der solideren Genre-Vertreter auf dem N64.
Beschreibung
Fighters Destiny entwirft einen Kampfkunst-Wettstreit, bei dem der Sieg durch das Sammeln von Punkten für Würfe, Niederschläge, Konter und Ring-Outs errungen wird. Die Kämpfe finden in geschlossenen Arenen statt, die ein präzises räumliches Verständnis erfordern; Bewegung, Timing und Positionierung sind hierbei entscheidender für den Erfolg als rein offensive Schlagabfolgen. Das Spiel versteht das Gefecht als überlegten Austausch von Techniken statt als reine Ausdauerprüfung und fördert so einen abwechslungsreichen Spielstil sowie eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit der Spielmechanik. Das Kernelement ist das punktbasierte Regelsystem, bei dem spezifische Aktionen klare Wertungsereignisse auslösen. Kämpfer erzielen Punkte durch erfolgreiche Würfe, das Befördern des Gegners aus dem Ring oder Niederschläge ohne eigenen Konter. Jedes Match endet beim Erreichen einer festgelegten Punktzahl, statt durch das Leeren einer Lebensenergieanzeige. Das Charakteraufgebot bietet individuelle Kämpfer mit jeweils eigenen Bewegungsabläufen, Kampfhaltungen und Wurfoptionen, während Modi wie Survival und Turniere über das Standard-Versus-Spiel hinausgehen. Die Steuerung gewichtet schnelle Richtungs-Inputs und präzises Timing gegenüber komplexen Tastenkombinationen, was das Spiel deutlich von Zeitgenossen wie Tekken oder Virtua Fighter abhebt. Diese PAL-Version wurde in einer einheitlichen Verpackung für das Vereinigte Königreich, die Benelux-Staaten und Australien vertrieben. Die Verpackung ist vorwiegend in Englisch gehalten, mit ergänzenden Hinweisen auf Niederländisch. Die australische Version erhielt am 23. Februar 1998 ihre Freigabe, wobei der Distributor lokale Klassifizierungsaufkleber hinzufügte. Das Modul enthält ein 96-Megabit-ROM, eine Speicherkapazität, die über dem damaligen Durchschnitt für N64-Module lag. Zum Zeitpunkt des Erscheinens wurde der Titel als durchdachte Alternative zu klassischen Fighting Games mit Lebensleisten gelobt, insbesondere aufgrund der flüssigen Animationen. Im Vergleich zu den auf Arcade-Action fokussierten Konkurrenten fällt das Kämpfer-Aufgebot jedoch kompakter aus. Rückblickend betrachtet zählt Fighters Destiny zu den qualitativ überzeugenderen Vertretern seines Genres auf dem Nintendo 64 – einem System, das für seine Kampfspiele nicht unbedingt bekannt war.
Datenblatt
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