Microsoft SideWinder Force Feedback Pro
Ein Force-Feedback-Joystick, der durch immersive taktile Rückmeldungen und präzise Steuerung in PC-Simulationen überzeugt. Im Lieferumfang enthalten waren Force-Feedback-kompatible Versionen von Interstate ’76 und MDK: Mission Laguna Beach sowie eine separate Treiber-Diskette.
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Beschreibung
Der Microsoft SideWinder Force Feedback Pro besticht durch eine robuste, ergonomische Konstruktion, die einen digital-optischen Sensor und zwei Gleichstrommotoren beherbergt. Er erzeugt bis zu 100 gleichzeitige Force-Feedback-Effekte, die eine täuschend echte Simulation von Rückstoß, Kollisionen oder Bodenbeschaffenheiten ermöglichen. Dies ist keineswegs mit einfacher Vibration zu verwechseln, da der Stick aktiv Widerstand leistet und mechanisch gegen die Eingaben des Spielers arbeitet. Das Gerät bietet acht programmierbare Tasten, einen Hauptabzug, einstellbare Federspannung sowie eine Shift-Taste zur Verdopplung der Eingabebefehle. Ein integrierter 16-Bit-Prozessor in Kombination mit einer optischen Abtastung sorgt für höchste Präzision und Drift-Freiheit. Der Anschluss erfolgt über den klassischen DB-15 Gameport, wobei die Stromversorgung über ein dediziertes 12V-Netzteil sichergestellt wird.
Die interne 16-Bit-Architektur berechnet die komplexen haptischen Signale autark, was den Host-PC entlastet und die Reaktionszeit spürbar verkürzt. Gegenüber potenziometerbasierten Modellen bieten die optischen Sensoren eine überlegene Genauigkeit. Die beiliegende Game Device Profiler-Software erlaubt eine detaillierte Feinabstimmung von Kraftintensität, Makro-Programmierung und Federverhalten.
Zum Zeitpunkt seiner Markteinführung war der Joystick zwar eine kostspielige Investition, rechtfertigte diesen Preis jedoch durch seine enorme technische Raffinesse. Zeitgenössische Tests hoben die präzise Steuerung und die differenzierte Haptik hervor. Während er in seiner Ära als technischer Maßstab für Joystick-Design galt, erschwert heute die Abhängigkeit vom analogen Gameport die Nutzung an modernen Systemen. Dennoch bleibt er für zeitgenössische Hardware-Setups ein unverzichtbares Stück Technikgeschichte.
Datenblatt
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