Tobii Eye Tracker 4C
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Box Front
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Tobii Eye Tracker 4C
Eine auf USB-Infrarotkamera und Emittern basierende Hardware für Augen- und Kopftracking. Im Gegensatz zum Vorgängermodell findet die Verarbeitung direkt auf dem Gerät statt, betrieben über eine einfache USB 2.0-Schnittstelle. Primär vermarktet für Windows-Gaming in ausgewählten Titeln sowie für die biometrische Authentifizierung via Windows Hello.
Beschreibung
Der Tobii Eye Tracker 4C ist eine PC-Peripherie, die Augen- und Kopftracking vereint, um Spielerlebnis, Streaming und Benutzerinteraktion zu bereichern. Er zeichnet sich als erster Eye-Tracker für Endverbraucher aus, der simultanes Kopftracking in Verbindung mit Blickerfassung bietet. Das Gerät wird am unteren Rand des Monitors befestigt und per USB verbunden. Es nutzt Infrarotsensoren sowie den firmeneigenen EyeChip ASIC von Tobii, um Blickdaten direkt auf dem Gerät zu verarbeiten, was die CPU-Last im Vergleich zu Vorgängermodellen spürbar reduziert. Obgleich das Gerät ein Nischenprodukt bleibt, erhielt es beachtliche Unterstützung durch Drittentwickler und wurde in über 150 Spieletitel integriert. Dies ermöglicht Funktionen wie erweiterte Sichtbereiche (die Kamera folgt dem Blick), Zielhilfen und immersive Effekte. Die Liste reicht von großen AAA-Produktionen von Ubisoft, wie Far Cry 5, bis hin zu Indietiteln wie Aragami. Die mitgelieferte Software bot Streamern zudem die Option, Zuschauern durch einen visuellen Indikator genau zu zeigen, wohin der Spieler gerade blickt. Jenseits der Spielewelt unterstützt der 4C Windows Hello für eine sichere Gesichtserkennung sowie blickbasierte Interaktionen unter Windows 10 und 11. Auch für das E-Sport-Training liefert er analytische Daten, mit denen Spieler ihre Augenbewegungen auswerten und Entscheidungsprozesse optimieren können. Wichtig ist Tobiis Unterscheidung zwischen “interaktiver Nutzung” (Gaming, Streaming, alltägliche PC-Steuerung) und “analytischer Nutzung” (Forschung), wobei Letztere separate Lizenzen erfordert. Tobii vertreibt hochpreisige Spezialausrüstung für wissenschaftliche Studien, die in einer ganz anderen Kostenliga spielt als dieses Endverbrauchergerät. Fragen Sie mich nicht, woher ich das weiß. Das Gerät war seinerzeit innovativ und funktional; die Kombination aus Augen- und Kopftracking wurde für ihre Immersion geschätzt. Der praktische Nutzen hing jedoch stark von der Entwicklerunterstützung ab, und abseits von Spielen waren die alltäglichen Einsatzmöglichkeiten begrenzt. Rückblickend hat der 4C Eye-Tracking im Mainstream-Consumer-Bereich etabliert und den Weg für spätere Tobii-Hardware geebnet, auch wenn der Stellenwert dieser Geräte insgesamt ein Nischenphänomen bleibt.
Datenblatt
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