Dennō Senki Virtual-On
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Instruction Manual
Eine Heimkonsolen-Umsetzung des rasanten 3D-Mecha-Kampfspiels, die die Dash-basierten Kämpfe und die Präzision des „Twin Stick“-Arcade-Interfaces mit bemerkenswerter technischer Stabilität auf den Saturn bringt.
Beschreibung
Dennō Senki Virtual-On (rückwirkend oft als Cyber Troopers Virtual-On bezeichnet, eine Kombination aus japanischem und westlichem Namen) ist ein rasanter 3D-Mecha-Arena-Kampftitel der AM3-Abteilung. Es handelt sich um eine technisch ambitionierte Portierung des Model 2 Arcade-Originals. Das Spiel gilt als definierender Titel für die Saturn-Konsole und dokumentiert eine der frühesten erfolgreichen Umsetzungen von High-End-3D-Arcade-Hardware auf ein Heimsystem während des Popularitätsgipfels der Serie. Das Gameplay besteht aus intensiven Eins-gegen-Eins-Duellen zwischen gigantischen robotischen Kämpfern, den sogenannten „Virtuaroids“, innerhalb abwechslungsreicher 3D-Arenen, die mit Hindernissen wie Gebäuden und Säulen gespickt sind. Spieler wählen aus einem Roster von acht verschiedenen Maschinen, wie dem ausgewogenen Temjin oder dem schlagkräftigen Dorkas. Jeder Virtuaroid verfügt über drei primäre Waffentypen: ein Standardprojektil, einen explosiven oder flächenwirksamen Angriff sowie einen Nahkampfschlag. Das Erlebnis wird durch den Fokus auf Mobilität definiert, wobei ein Dash-basiertes System schnelle Manöver und Luftangriffe ermöglicht, um den Gegner auszumanövrieren. Der Titel ist für sein spezielles Twin-Stick-Steuerungsschema bekannt, welches das Dual-Joystick-Interface der Arcade-Version für erhöhte Präzision repliziert. Zudem unterstützt das Spiel einen vertikalen Split-Screen-Modus für kompetitive Matches. Die Performance ist bemerkenswert, da das Spiel in beiden Modi stabile 30 Bilder pro Sekunde hält. Dies war zur damaligen Zeit eine beachtliche Leistung für die Saturn-Hardware, ungeachtet notwendiger grafischer Kompromisse wie geringerer Polygonanzahl und simpleren Textur-Mappings. Eine spätere SegaNet-Revision ermöglichte zudem Online-Partien über Segas japanisches XBAND-System. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde Dennō Senki Virtual-On für seine Fluidität und die Tiefe seines Kampfsystems gelobt. Fachmagazine hoben das Spiel als Vorzeigetitel für die 3D-Fähigkeiten des Systems hervor. Obwohl einige Kritiker anmerkten, dass der Standard-Controller im Vergleich zu den Arcade-Sticks weniger präzise wirkte, war die allgemeine Resonanz durchweg positiv. Es markiert den Beginn einer Franchise, die das 3D-Mecha-Genre über Jahrzehnte hinweg prägte und die Grundlage für die langfristige Präsenz der Serie auf Heimkonsolen legte. Als Nachfolger erschien die Dreamcast-Version Oratorio Tangram, welche die Formel durch schnellere Bewegungen, präzisere Mechaniken und eine deutlich flüssigere Grafik konsequent weiterentwickelte.
Datenblatt
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