Need for Speed: Most Wanted – A Criterion Game
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Ein Open-World-Rennspiel in der Kulisse von Fairhaven, das den Klassiker von 2005 durch sofortigen Fahrzeugzugriff, intensive Polizeiverfolgungen, Autolog 2.0 und das kompromisslose Spieldesign von Criterion neu definiert.
Beschreibung
Need for Speed: Most Wanted – A Criterion Game (2012) markiert den neunzehnten Teil der traditionsreichen Rennspielserie von Electronic Arts. Der Namenszusatz “A Criterion Game” dient der klaren Abgrenzung zum 2005 erschienenen Original, das seinerzeit zum Start der Xbox 360 veröffentlicht wurde. Es handelt sich hierbei um eine komplette Neuinterpretation statt einer bloßen Neuauflage, welche die Open-World-Straßenrennen des Vorgängers mit der für das Entwicklerstudio Criterion charakteristischen, auf spektakuläre Unfälle ausgerichteten Dynamik aus Burnout Paradise vereint. In der fiktiven Metropole Fairhaven erhalten Spieler sofortigen Zugriff auf ein breites Sortiment lizenzierter Fahrzeuge, die über die gesamte Stadt verteilt sind und nach ihrer Entdeckung direkt zur Verfügung stehen. Der Spielfortschritt ist an die “Most Wanted”-Liste gekoppelt, eine Rangfolge aus zehn Rivalen, die in speziellen Rennen geschlagen werden müssen, um deren Wagen zu übernehmen. Polizeiverfolgungsjagden bilden erneut ein Kernelement; die KI agiert aggressiv und nutzt stetig eskalierende Taktiken, während das Autolog 2.0-System Zeiten und Punktestände im Freundeskreis erfasst und so zu permanentem, asynchronem Wettbewerb motiviert. Der Titel legt den Fokus auf eine nahtlose Verzahnung von Einzel- und Mehrspielermodus. In den Multiplayer-Playlists treten Teilnehmer in wechselnden Rennserien, Herausforderungen und Speed-Tests gegeneinander an, ohne dass Lobbys oder Menüs den Spielfluss unterbrechen. Das “EasyDrive”-System von Criterion erlaubt dabei den spontanen Wechsel von Fahrzeugen und die Auswahl von Events direkt während der Fahrt. Die Xbox 360-Version bietet zudem eine eingeschränkte Kinect-Unterstützung, die mittels Sprachbefehlen das Setzen von Zielen oder den Aufruf spezifischer Fahrzeuginformationen ermöglicht. Trotz der Kritik einiger Puristen, die eine narrative Karriere wie im 2005er-Original vermissten, wurde das Spiel für sein offenes Design, das präzise Geschwindigkeitsgefühl und die soziale Vernetzung gelobt. Es bleibt Criterions eigenwillige Vision, die die Polizeijagden von Need for Speed mit dem freien Chaos von Burnout verschmilzt.
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