EyeToy
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EyeToy
Eine Digitalkamera-Peripherie für die PlayStation 3 mit verbesserter Videoaufnahme und vier integrierten Mikrofonen, die bewegungsbasiertes Gaming via PlayStation Move sowie Augmented-Reality-Titel unterstützte.
Beschreibung
Die PlayStation Eye trat als Nachfolger der EyeToy-Kamera der PlayStation 2 an. Sie wurde entwickelt, um die Möglichkeiten der PlayStation 3 in den Bereichen Videokommunikation, Bewegungssteuerung und interaktives Spiel maßgeblich zu erweitern. Das Gerät verfügte über einen speziellen Sensor, der Videos in einer Auflösung von 640×480 bei 60 Bildern pro Sekunde oder 320×240 bei 120 Bildern pro Sekunde aufzeichnete, wobei eine verbesserte Lichtempfindlichkeit den zuverlässigen Betrieb selbst in schwach beleuchteten Räumen ermöglichte.
Ein besonderes Merkmal war das manuelle Zoom-Objektiv, das sowohl einen 56-Grad-Nahbereich für Video-Chats als auch einen 75-Grad-Weitwinkelmodus für das Spielgeschehen bot. Das integrierte Mikrofon-Array aus vier Einheiten ermöglichte eine fortgeschrittene Audioverarbeitung, inklusive Rauschunterdrückung und Echokompensation, was die Sprachqualität bei Chats optimierte und experimentelle Spracherkennung unterstützte. Die PlayStation Eye wurde zudem mit The Eye of Judgment gebündelt, einem Sammelkartenspiel, das die Kamera nutzte, um physische Karten auf einer Matte zu erkennen und so reale Spielgegenstände in die digitale Welt zu übertragen. Später wurde sie zum zentralen Bestandteil des PlayStation Move-Systems, bei dem sie die leuchtende Kugel des Motion-Controllers erfasste, um präzise 3D-Eingaben zu ermöglichen. Weitere Anwendungen umfassten das Videobearbeitungstool EyeCreate sowie familienorientierte Titel wie EyePet.
Obwohl sie nie den massenwirksamen Hype des Kinect-Systems erreichte, manifestierte die PlayStation Eye Sonys fortwährendes Interesse an Augmented Reality und bewegungsbasierter Interaktion. Als zukunftsweisendes, wenngleich nischiges Zubehör demonstrierte sie experimentelle Anwendungen der Kameratechnologie auf der PS3, insbesondere im Zusammenspiel mit PlayStation Move-Controllern, deren Tracking-Prinzipien später für die PlayStation VR und die PlayStation Camera der PlayStation 4 weiterentwickelt wurden.
Datenblatt
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