Metal Combat: Falcon’s Revenge
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Game Cartridge
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Screenshots
Das ultimative Super Scope-Erlebnis: Eine packende Mischung aus taktischem Mech-Kampf, der Leistungsfähigkeit des OBC-1 Chips und einem seltenen, asymmetrischen Mehrspielermodus.
Beschreibung
Metal Combat: Falcon’s Revenge ist ein anspruchsvoller Lightgun-Shooter und die direkte Fortsetzung von Battle Clash (1992), entwickelt vom selben Team innerhalb der Nintendo R&D1-Abteilung. Bemerkenswert ist, dass das Spiel exklusiv für westliche Märkte veröffentlicht wurde; eine japanische Fassung blieb aufgrund der dort geringen Verbreitung des Super Scope-Peripheriegeräts aus. Das Spielgeschehen besteht aus intensiven, futuristischen Duellen zwischen massiven Robotern, den sogenannten Standing Tanks (STs). Drei Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers fungieren Sie als Schütze für den Piloten Mike Anderson im ST Falcon. Ihre Mission: Die Verteidigung der Erde gegen den zurückkehrenden Imperator Anubis und eine neue Alien-Invasion. Der Reiz liegt in der taktischen Tiefe: Spieler müssen gezielt Schwachstellen an den gegnerischen Mechs – wie Gliedmaßen, Waffen oder Panzerplatten – unter Beschuss nehmen, um diese effizient zu deaktivieren. Im Gegensatz zu den oft linearen Shootern jener Zeit erfordert das Spiel ein strategisches Rhythmusgefühl; man muss anfliegende Projektile abwehren, während man die Energieleiste für verheerende Gegenangriffe auflädt. Der Titel führt signifikante Neuerungen ein, darunter ein dreistufiges Ladesystem für die Hauptwaffe, das im mächtigen ‘Treble Shot’ gipfelt. Zudem gibt es einen zweiten, freischaltbaren ST: den Tornado, der durch Schnelligkeit und rasante Energiestrahlen besticht, statt auf die schwere Defensive des Falcon zu setzen. Eine Besonderheit für einen Super Scope-Titel ist die Unterstützung für zwei Spieler: Während einer das Super Scope bedient, steuert der zweite Spieler via SNES-Controller einen Boss-Mech, was in ein asymmetrisches Kampfspiel mündet. Metal Combat ist zudem das einzige SNES-Spiel, das den OBC-1 Chip nutzt, welcher durch fortschrittliche Sprite-Manipulation die Darstellung großer, hochdetaillierter Mecha-Sprites ohne nennenswerte Ruckler oder Flackern ermöglicht. Das technische Gerüst wird durch eine Batterie-Speicherfunktion für Fortschritte und Highscores abgerundet, untermalt vom Soundtrack der renommierten Fire Emblem-Komponistin Yuka Tsujiyoko. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung als Glanzpunkt für das Super Scope gefeiert, wurde der Titel für seine strategische Tiefe und den innovativen Zwei-Spieler-Modus gelobt. In der zeitgenössischen Kritik galt es als Vorreiter, der das Genre vom simplen Zielschießen hin zu einer Art Ego-Kampfspiel weiterentwickelte. Heute wird es als Kultklassiker und technisch ausgereifteste Nutzung der 16-Bit-Lichtpistolen-Technologie gehandelt, die den kreativen Höhepunkt der Experimentierfreude von Intelligent Systems mit ungewöhnlicher Hardware dokumentiert. In Australien erschien der Titel Ende 1994, nachdem er am 5. September 1994 offiziell klassifiziert wurde.
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