Taitō Grand Prix: Eikō e no License
タイトーグランプリ 栄光へのライセンス-
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Ein nur in Japan erschienener Famicom-Racer von 1987, der Arcade-Geschwindigkeit geschickt mit einem motivierenden Karriere-Fortschrittssystem kombinierte.
Beschreibung
In Taitō Grand Prix: Eikō e no License schlüpfen Sie in die Rolle eines aufstrebenden Rennfahrers, der sich von lokalen Straßenrennen bis hin zur glorreichen Formel 1 hocharbeitet. Im „Normal Mode“ reisen Sie von Stadt zu Stadt, verdienen durch Siege Preisgelder und bauen so Ihre Karriere auf, um schließlich in einer vollwertigen F1-Saison anzutreten. Der „Open Mode“ bietet hingegen die Möglichkeit, einzelne Strecken ohne den strukturierten Karriereverlauf frei zu befahren. Der Ton des Spiels orientiert sich stärker an Simulationen als an comichaften Darstellungen, bewahrt sich jedoch eine arcade-typische Physik: Autos können überschlagen oder crashen, ohne Schaden zu nehmen, da der Fokus klar auf Geschwindigkeit und Spektakel statt auf purer Realität liegt.
Das Spiel umfasst mehr als fünfzehn Stockcar-Kurse und acht Formel-1-Strecken, die von ländlichen Farmen und Stränden bis hin zu urbanen Stadien und Stadtzentren reichen. Die Fahrzeuge verwenden standardmäßig ein manuelles Getriebe, wobei eine Automatikschaltung im Karrieremodus freigeschaltet werden kann. Eine bemerkenswerte technische Leistung für das 8-Bit-Zeitalter war die Darstellung von Geschwindigkeiten über 255 km/h, was aufgrund der Prozessorlimitierungen selten war. Spieler konnten während der Rennen zudem zwischen drei Kassetten-artigen Hintergrundmusiktiteln wählen oder für ein „authentischeres“ Erlebnis ganz in Stille fahren. Checkpoints verlängern in den Arcade-Rennen die Zeit; verpasst man diese, folgt je nach Modus das Spielende oder eine finanzielle Strafe.
Im Vergleich zu Segas World Grand Prix (1986) auf dem Master System wurde Taitō Grand Prix für seine überlegene Grafik und Klangkulisse auf der Famicom-Hardware gelobt. Es war Teil einer Welle von Rennspielen der mittleren 80er-Jahre, die mit Karriere-Fortschrittssystemen experimentierten – in einer Reihe mit Namcos Pole Position II und Nintendos Famicom Grand Prix-Serie –, blieb jedoch exklusiv dem japanischen Markt vorbehalten. Damals wurde der Titel für seine Streckenvielfalt und den Karrieremodus geschätzt, auch wenn die Steuerung im Vergleich zu den Segas-Rennspielen als weniger präzise empfunden wurde. Der ambitionierte Versuch, den klassischen Arcade-Racer mit einem frühen Karrieresystem anzureichern, sollte den Weg für spätere Genre-Giganten wie Gran Turismo oder die Formula 1-Reihe auf der PlayStation ebnen.
Datenblatt
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